Bestattung

Wenn ein Mensch stirbt, der uns nahe steht, erfüllt uns das mit vielfältigen Gedanken und Gefühlen: Da sind Schmerz und Trauer über den Verlust, da sind vielfältige Erinnerungen an gute und schwere Zeiten. Da ist Unsicherheit, weil wir nicht wissen, wie es nun weitergehen soll.
Außerdem ist nach dem Tod viel zu regeln und zu organisieren. Eine große Hilfe sind die Bestattungsunternehmen, die uns vieles aus der Hand nehmen und uns beraten.

Besteht der Wunsch nach einer christlichen Trauerfeier, wird über die Bestattungsunternehmen der Kontakt zu den Pfarrerinnen, den Pfarrern der Kirchengemeinde hergestellt. Zunächst geht es um die Festlegung eines Termins für die Trauerfeier. Die Pfarrerinnen und Pfarrer nehmen ihrerseits Kontakt zu den Angehörigen auf. Es findet ein Gespräch statt, bei dem die Angehörigen die Möglichkeit haben, über den Ablauf der Trauerfeier informiert zu werden, möglicherweise auch über eine eigene Beteiligung nachzudenken. Vor allem aber geht es in dem Gespräch um den Verstorbenen, die Verstorbene. Von ihm bzw. von ihr soll erzählt werden.
Die Pfarrerin, der Pfarrer leitet schließlich die Trauerfeier. Im Mittelpunkt steht die christliche Hoffnung, dass der Tod nicht das Letzte ist, was uns erwartet. Christen hoffen darauf, dass sich nach dem Tod Gottes Verheißung erfüllt, dass uns neues Leben jenseits des Todes geschenkt wird.

Über die Trauerfeier hinaus stehen die Pfarrerinnen, die Pfarrer der Kirchengemeinde für weitere Gespräche und Begleitung zur Verfügung.