
Cocó ist acht Jahre alt und versteht nicht, wieso sie jeder bei ihrem Geburtsnamen Aitor anspricht. Der Spitzname Cocó fühlt sich nicht ganz so eindeutig verkehrt, aber auch nicht richtig an. Die Suche nach dem passenden Namen ist für Cocó zugleich die Suche nach ihrer Identität.
Das preisgekrönte Spielfilmdebüt der baskischen Regisseurin ist ein sonniges, wunderbar einfühlsames Werk, getragen von Sofía Otero, die als kleines Mädchen auf der Suche nach dem richtigen Namen das erste Mal vor der Kamera steht. Ihr weitgehend weibliche Umfeld lebt ihr unterschiedliche Möglichkeiten des Frauseins vor. Die Regisseurin nimmt mehr als eine Sichtweise ein und respektiert, dass Geschlechteridentität etwas unerhört Komplexes ist. Und sie thematisiert einen vielleicht weniger augenfälligen Aspekt der Gender-Transition: die eigene Mentalität.
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Schwerte und dem Queeren Stammtisch Schwerte.
Einlass ins Kino (Martin-Luther-Saal) ist um 18.30 Uhr. Die Filme werden jeweils um 19 Uhr nach einer kurzen Einführung auf großer Leinwand gezeigt. Anschließend besteht die Möglichkeit zum Gespräch. Der Eintritt ist jeweils frei. Spenden sind willkommen. Für Snacks und Getränke ist gesorgt. Mehr als 100 Plätze können nicht besetzt werden. Bitte rechnen Sie mit der Möglichkeit, dass der Saal wegen Überfüllung geschlossen werden könnte und treffen Sie rechtzeitig ein.