Mittwoch, 21. Februar 2018, 19 Uhr. Das 1997 mit dem Oscar für den besten nicht englischsprachigen Film ausgezeichnete Werk versetzt sein Publikum nach Tschechien in die Zeit der Wende. Ein 50jähriger Prager Cellist muss durch eine Scheinheirat die Verantwortung für den fünfjährigen russischen Jungen Kolya übernehmen. Nur allmählich erliegt der vom Leben enttäuschte Mann dem Charme des Kindes und lernt, es zu verstehen und zu lieben. Ein behutsam und warmherzig inszenierter Film, dessen kleine Geschichte die große Weltgeschichte spiegelt. Mit sanfter Ironie und feinsinnigen dramaturgischen Mitteln spricht er sich für die Überwindung von Sprach- und anderen Barrieren sowie für Völker-Verständigung aus und vermittelt eindringlich, wie lebensnotwendig Gespräch und Kommunikation sind.

Die Filme laufen jeweils um 19 Uhr im Gemeindezentrum St. Viktor. Auf eine kurze Film-Einführung wird der Film auf großer Leinwand vorgeführt. Im Anschluss gibt es das Angebot eines Nachgespräches. Der Eintritt ist frei, für Popcorn, Nachos und Getränke ist gesorgt.