
Am Ostersonntag um 11 Uhr wird das zweitgrößte evangelische Geläut in Westfalen eingeweiht und zu Gehör gebracht. Denn nach Herford gebührt nun Schwerte diese Würde: ein Grund zur Freude und ein Grund mit allen zu feiern, die interessiert sind und sich einladen lassen. Erstmals in der Schwerter Geschichte erklingen nun sieben harmonisch aufeinander abgestimmte Bronzeglocken in der Glockenstube von St. Viktor. Bisher waren es über die Jahrhunderte stets nur drei Glocken gewesen. Dazu kommen drei weitere Glocken, nicht zuletzt die 1423 gegossene mittelalterliche Turm- und Sturmglocke. Besonders verdient gemacht um das Glockenprojekt und seine Finanzierung haben sich der Förderverein St. Viktor unter dem Vorsitz von Ulrich Halbach und Finanzkirchmeister Ulrich Groth.
Der feierliche Ostergottesdienst steht also in diesem Jahr ganz im Zeichen der Glocken, und einige schöne und abenteuerliche Geschichten zur Herkunft des neuen Geläutes werden dort erzählt. Somit hat der Gottesdienst auch einen festlichen Rahmen: Die Stadtkantorei unter Leitung von Klaus Irmscher wird Feierlich-Österliches zu Gehör bringen und es wird französische Orgelmusik für zwei Orgeln erklingen.
Das Team um Stadtkirchenpfarrer Tom Damm wird den Gottesdienst liturgisch gestalten. Im Anschluss lädt der Förderverein zum Sektempfang ins Foyer des Gemeindezentrums.
