„Über mich hinaus“   

begegnen – begeistern – befreien

Maria und Elisabeth

25 Jahre Frauenarbeit – das sind 25 Jahre Weg für eine gendergerechte Kirche und Theologie, Immer wieder sind wir dabei über die uns gesetzten Grenzen  hinaus gegangen und  haben Neuland erkundet. Zuletzt auch  in Gemeinschaft mit muslimischen  Frauen. Ohne die Solidarität und Unterstützung all der Frauen, die diese Arbeit mitragen und die die Veranstaltungen besuchen, wäre das nicht möglich.  Über sich hinaus gehen, das müssen Frauen immer wieder: im Beruf, in der Familie,  in Politik und Gesellschaft. Darum passt es gut, in dieser Lydiamesse zwei biblische Frauen in den Mittelpunkt zu stellen, deren Begegnung Großes möglich werden ließ:  Maria, die Mutter Jesu und Elisabeth, die Mutter des Täufers Johannnes. Wie schon vor einem Jahr  wollen wir wieder gemeinsam mit muslimischen Frauen auf die  Geschichte dieser beiden Frauen blicken. Am Anfang stehen zwei Frauen, die eine jung, die andere alt. Zwei Frauen, die an  unterschiedlichen Orten und an ganz unterschiedlichen Punkten in ihrem Leben von der Nachricht überrascht werden, mit einem besonderen Kind schwanger zu sein. Was diese Botschaft  für ihr Leben und über sie hinaus für die Zukunft ihres Volkes bedeutet, das verstehen sie erst, als sie einander treffen. Sie geben einander die Kraft und Würde, über sich hinaus zu gehen. Wo können oder müssen wir heute gemeinsam  über die Grenzen des Gewohnten gehen, um  eine lebenswerte Zukunft  für  Frauen zu gestalten?

Im Anschluss an den Gottesdienst sind Sie herzlich zu einem Empfang im angrenzenden Gemeindezentrum. Bei einem Imbiss wollen wir 25 Jahre Frauenarbeit ein wenig feiern.

Ein sinnlicher Gottesdienst mit Meditation, Lichtinstallation, Stille, Salbung, heißem Tee und mehr

Verantwortlich: Frauenausschuss im Ev. Kirchenkreis Iserlohn

Gast: Nigar Yardim, islamische Theologin, Duisburg