In der Nacht vom 16. zum 17. Mai 1943 löste die Zerstörung der Möhnetalsperre durch alliierte Bomber eine entsetzliche Flutwelle aus. Bomberpiloten der Royal Air Force hatten den Auftrag die Rüstungsindustrie des Nazi-Terrorregimes im Ruhrgebiet mit der Unterbindung der Wasserzufuhr zu treffen – das gelang aber gar nicht. Das Wasser bahnte sich seinen zerstörerischen Weg durch das Möhne- und das Ruhrtal. Dabei hinterließ die gewaltige Welle nicht nur Verwüstung und Verfall, sondern forderte auch von zahlreichen Menschen das Leben. Zu Tode kamen neben Einheimischen auch viele Zwangsarbeiter.

In einem ökumenischen Gottesdienst wollen die evangelische Kirchengemeinde Schwerte und die katholische Pfarrgemeinde St. Marien der Opfer in Schwerte, aber auch andernorts gedenken und sie ins Gebet aufnehmen. Der Gottesdienst beginnt am Donnerstag, 17. Mai, um 19 Uhr in der St. Marien Kirche an der Goethestraße