Vortrag aus der Sicht eines christlichen Theologen

Für diesen Vortrag mit anschließender Diskussion am Donnerstag, 5. November, 19 Uhr, haben wir in diesem Jahr Prof. Dr. Peter Wick von der Ruhruniversität Bochum gewonnen. Er schreibt uns zu seinem Vortrag: Im Johannesevangelium heißt es: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater, denn durch mich.“ (14,6). Viele Theologen waren sich in den letzten 2000 Jahren einig, dass das Johannesevangelium eine der wichtigsten Schriften der Bibel ist. Es ist voller Verheißungen für die Glaubenden. Die Liebe steht an zentraler Stelle. Doch zugleich hat es sehr exklusive Züge. Jesus Christus ist der alleinige Mittler zum Vater. Als Wort Gottes hat er an der ganzen Schöpfung mitgewirkt. Was ist das Potential dieser exklusiven Glaubensaussagen? Wie kann das Johannesevangelium mit dieser hohen Christologie dennoch fruchtbar gemacht werden für den interreligiösen Dialog?

Dr. Peter Wick ist seit 2003 Professor für Neues Testament an der Ruhr-Universität Bochum. Er ist Präsident der von Cansteinschen Bibelanstalt in Westfalen. Er lebt mit seiner Familie in Hattingen an der Ruhr.

Der Eintritt ist frei, eine Spende erwünscht. Mund-Nasen-Schutz kann auf dem Platz abgenommen werden. Einlass ab 18.15 Uhr. Gemeindezentrum St. Viktor.