Der Siebenschmerzenaltar in St. Viktor wird in diesen Monaten 500 Jahre alt – und steht deshalb am Samstag, 1. September 2018, im Mittelpunkt des ökumenischen Stadtgebetes. Das findet aus diesem besonderen Anlass schon zum zweiten Mal nicht in St. Marien statt, sondern in der Viktorkirche und beginnt dort eine halbe Stunde eher als sonst, also bereits um 18 Uhr. Auch in der evangelischen Marktkirche steht dann Maria im Mittelpunkt. Ihr nämlich ist der historisch bedeutende Altar gewidmet: Von einem blauen Mantel mit goldenen Sternen umhüllt, hat die Gottesmutter – von bildlichen Darstellungen der sieben größten Katastrophen ihres Lebens eingerahmt – Generationen von Schwertern als Vorbild gedient, mit diesen Schmerzen umzugehen, trotzdem Liebe und damit die Fülle des Lebens in unsere Welt an der Ruhr auszustrahlen