Oder: Wie Seelsorge in Coronazeiten geht

Vor einem Jahr begann im Café Herrlich die wöchentliche „Stunde mit Pfarrer Damm“. In schöner Regelmäßigkeit fanden sich Menschen zum Gespräch ein, die vielleicht nicht in die Kirche gekommen wären, aber doch mal mit dem Pfarrer reden wollten. Es war ein Lernen auf beiden Seiten, durchaus hilfreich und angenehm. Seit einigen Wochen ist es nun vorbei damit. Was allerdings nicht weniger geworden ist, sind Einsamkeit und Gesprächsbedarfe.

Tom Damm hat nun einige Gemeindemitglieder interviewt zur Frage, wie man in Coronazeiten gut Pfarrer sein kann. Und dies ist die erste Umsetzung der gelieferten Ideen. Aus der „Stunde mit Pfarrer Damm“ wird der „Spaziergang mit Pfarrer Damm“. Die Zeit bleibt gleich: Donnerstags um 11.30 Uhr wartet Tom Damm nun vor St. Viktor auf Menschen, die mit ihm durch Sonne oder Regen gehen und mit ihm sprechen wollen. Wer zuerst kommt, führt das erste Gespräch. Denn in diesen Zeit geht es nur zu zweit und mit ausreichend Abstand.

Am 10. Mai wird es dann auch die ersten evangelischen Gottesdienste in Schwerte geben. Dazu können Sie Anfang nächster Woche mehr lesen. Nur soviel wird schon verraten: In St. Viktor wird ein Udo-Jürgens-Lied im Mittelpunkt stehen.