In Zeiten der Coronakrise zeigen die Stadt Schwerte und das FreiwilligenZentrum „Die Börse“ Solidarität mit Menschen, die wegen ihres Alters oder ihrer Gesundheitssituation die Pandemie besonders fürchten. Ihnen gilt ein besonderes gemeinsames Angebot, das schon letzte Woche an den Start gegangen ist.

Bürgermeister Dimitrios Axourgos sowie Sigrid Reihs und Andreas Heising aus dem FreiwilligenZentrum erörterten am Montag das Gemeinschaftsprojekt und sorgten schnell für Nägel mit Köpfen hinsichtlich der Organisation der solidarischen Hilfe. „Wir wollen im Zusammenspiel eine gute Plattform anbieten, auf der Hilfe kein Fremdwort ist und die man auch in Zeiten nach Corona bewahren kann“, erklärte Dimitrios Axourgos. „Dass auch an anderen Stellen Hilfe angeboten wird und damit Zeichen der Solidarität gesetzt werden, begrüße ich ausdrücklich“.

„Gegenseitige Rücksichtnahme und Hilfe soll die Antwort Schwertes auf die zunehmende Verbreitung des neuen Virus sein“, ergänzt Sigrid Reihs, Vorsitzende der Börse. „Vielleicht lassen sich sogar alle Hilfsangebote vernetzen“.

Wie kann ich Hilfe bekommen?

Menschen, die ihren Wohnraum nicht verlassen wollen, weil sie zu Risikogruppen zählen und deshalb Angst vor einer Infektion haben, oder ihre Wohnung nicht verlassen können, weil sie unter Quarantäne stehen, können sich in der Zeit von 8 bis 12 Uhr unter den beiden Rufnummern 104-333 oder 104-212 melden und den städtischen Mitarbeiterinnen ihre Hilfswünsche mitteilen. Das geht auch per Mail unter hilfe(at)stadt-schwerte.de . Die Hilfe umfasst zum Beispiel das Einkaufen, das Ausführen von Hunden oder Fahrten, die der medizinischen Versorgung dienen. Kinderbetreuungen sind ausdrücklich von diesem Angebot ausgenommen.

Wie kann ich Hilfe anbieten?

Die Stadt Schwerte leitet dann die gesammelten Wünsche an die Börse weiter, die die Erledigung übernimmt. Wer die Börse bei dieser solidarischen Aufgabe unterstützen möchte, kann sich unter der eigens eingerichteten Mailadresse hilfsangebote(at)schwerte.de registrieren