Nach mehr als 2 Jahren intensiver Arbeit ist es geschafft: sie haben ein Qualitätsmanagementsystem aufgebaut, ein Handbuch erarbeitet und die externen Audits erfolgreich absolviert. Und nun wurde am 26.06.2018 das Ev. Gütesiegel der Bundesvereinigung Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder (BETA) verliehen.

In einem feierlichen Rahmen im Gemeindezentrum St. Viktor zeichnete Aylin Höper, Referentin für Qualitätsentwicklung der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe die Einrichtungen der Ev. KiTa-Gruppe aus und übergab das Zertifikat mit Plakette an

  • das Familienzentrum im roten Haus (Mitte)
  • den Paulus-Kindergarten (Holzen)
  • die Kinderstätte No. 1 (Gänsewinkel)
  • die KiTa BeSiLa (Schwerterheide)
  • und den Kindergarten Schwerte-Ost

Von Oktober 2015 bis November 2017 haben die KiTas die Abläufe in den Führungs-, Kern- und Unterstützungsprozessen durchleuchtet, weiterentwickelt und ein einrichtungsinternes Qualitätshandbuch erstellt. „Darin sind 36 Prozesse entsprechend der vorgegebenen Kriterien beschrieben, wie z.B. Leitbild, Personalentwicklung, Beschwerdemanagement, Konzeption, Bildungsangebote, Zusammenarbeit mit Eltern oder Öffentlichkeitsarbeit“, erläutert Fachberaterin Gabriele Wand.

„Das externe gutachterliche Audit im Frühjahr war für uns ziemlich aufregend, aber wir haben es alle geschafft und richtig gute Rückmeldungen erhalten“, bestätigen die Leiterinnen stolz.

Die Auditorinnen haben zum einen die Handbücher geprüft und zum anderen einen ganzen Tag in der Kindertageseinrichtung verbracht, um zu sehen, inwieweit die beschriebenen Prozesse nicht nur auf dem Papier stehen, sondern auch in der täglichen Praxis umgesetzt und gelebt werden.

„Die Wirksamkeit unseres Qualitätsmanagements ist im Alltag spürbar“, freut sich Betriebsleitung Ute Frank. „Eine Umfrage bei unseren Familien hat das in erfreulicher Weise bestätigt. Aber darauf werden wir uns nicht ausruhen, sondern weiter machen und für die Familien und die uns anvertrauten Kinder unser Bestes geben.“

Und das wird überprüft, und zwar jährlich intern und alle fünf Jahre wieder durch ein externes Audit. „Dann man tau“, schmunzelt Pfarrer Görler. „Man könnte auch in Anlehnung an die alte Fußballerweisheit sagen: nach dem Audit ist vor dem Audit.“