Die Sankt-Viktor-Kirche ist die zentrale Kirche Schwertes. Sie liegt direkt am Marktplatz, und ihr schiefer Turm wird nicht nur von evangelischen Christinnen und Christen, sondern von Schwerterinnen und Schwertern insgesamt als Wahrzeichen der Stadt angesehen.Zu ihren besonderen Schätzen gehören der Antwerpener Altar von 1523 mit über 150 zum Teil vergoldeten Schnitzfiguren, die  Kanzel von 1666, ein mittelalterliches Fenster sowie Fresken, die zum Teil aus dem frühen 14. Jahrhundert stammen.
Zur Brückstraße hin wird in Fortsetzung des Alten Rathauses und der Alten Marktschänke ein schlanker traufständiger Baukörper mit Satteldach errichtet. Das Gemeindehaus schließt unmittelbar an die Sakristei der Sankt-Viktor-Kirche an. Zwischen ihm und der Sankt-Viktor-Kirche entsteht unmittelbar anschließend an die Sakristei der neue Gemeindesaal.

Das Gemeindezentrum bietet im großen Saal für 116 Menschen Sitzplätze an Tischen, ein großzügiges Foyer, das direkt an die historische Fassade der Kirche angrenzt. Es lädt nicht nur zum Verweilen ein, sondern bietet auch Raum zum Beispiel für Ausstellungen. Die Küche verfügt über eine lange Theke, die die Vorbereitungen für Gemeindefeste sehr erleichtert. Der Anbau hat im Obergeschoss einen Konferenzsaal mit einem schönen Ausblick hin zu den Ruhrwiesen; er bietet viele Nutzungsmöglichkeiten. Im Untergeschoss gibt es einen großen Raum für Kinder und Jugendliche mit einem eigenen Hof und Grillmöglichkeiten.

Calvin-Haus

Das Calvin-Haus liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zur Sankt-Viktor-Kirche. Es wurde im 14. Jahrhundert als Stadtweinhaus errichtet. Nach dem Wiederaufbau 1955 dient es heute als evangelisches Gemeindeamt und beherbergt das Gemeindebüro, das Friedhofsamt, die psychologische Beratungsstelle sowie Versammlungsräume.

Das Gemeindehaus am Alten Dortmunder Weg wird 1965 erbaut und in den Siebzigern erweitert. Das Haus verfügt über einen Gottesdienstraum mit Orgel für ca. 80 Personen, der auf ca. 250 Plätze erweitert werden kann. Weitere Nebenräume stehen im Kellergeschoss zur Verfügung.
Der Kirchraum ist sehr schlicht gehalten und wird von einem geschnitzten Altarbild („Fußwaschung“) dominiert. Zum Gemeindezentrum gehört ein Glockenturm mit einem Geläut aus 5 Glocken.

Seit 1959 gibt es in Villigst eine eigene kleine Kirche. 1973 werden das evangelische Gemeinde- und Küsterhaus gebaut. 1996/1997 werden die Gemeinderäume renoviert. 2004 wird die neue Orgel in der Kirche feierlich eingeweiht.

In den Jahren 1927/28 wird das Gemeindehaus gebaut. Anfang der 60er Jahre wird es ausgebaut. 1973 wird das Pfarrhaus zwischen Gemeindehaus und Friedhofskapelle errichtet. Die bisherige Pfarrwohnung im Gemeindehaus wird zur Küsterwohnung. Dadurch können im vorhandenen Baubestand ein kleiner Versammlungsraum und eine Küche für Gemeindezwecke eingerichtet werden

Seit den fünfziger Jahren werden die Räumlichkeiten des Paul-Gerhardt-Hauses an der Ostberger für Gottesdienste und gemeindliche Aktivitäten genutzt. Das bestuhlte Kirchenschiff ist flexibel auch für Großgruppen.

Nach der Schließung eines Gemeindehauses steht der Kirchengemeinde inmitten eines dicht besiedelten Neubaugebietes ein kommunaler Versammlungsraum zur Verfügung (Hermann-Löns-Weg 8).

Seit 1999 unterhält die Kirchengemeinde einen Versammlungsraum in Wandhofen, die sogenannte Ursula-Werth-Begegnungsstätte. Sie ist eine entsprechend eingerichtete kleine Wohnung in einem Mietshaus und verfügt über einen Raum für bis zu 50 Personen und einer kleinen Küche.