Das Wort zur Wochenmitte

Bild: Adobe Stock – TheoTheWizard

Liebe Leserin, lieber Leser!

Wann haben Sie zum letzten Mal Seifenblasen entstehen lassen? Erst kürzlich? Oder ist das schon Jahre her? Kramen Sie mal in Ihren Erinnerungen: zu welchem Anlass haben Sie Seifenblasen gepustet? Wie dem auch sei: Seifenblasen üben für Jung und Alt eine gewisse Faszination aus. Vor allem aber Kinder können fröhlich und unbeschwert hinter Seifenblasen her hüpfen. Sie versuchen sie zu fangen. Sie kreischen, wenn sie in einem Regen von Seifenblasen eintauchen können. Sie könnten immer und immer wieder durch jenen Ring pusten und Seifenblasen wachsen lassen. Seifenblasen sind der Inbegriff von guter Laune. Sie schweben schwerelos durch die Luft. Sie schillern in unendlich vielen Farben. Sie sind da, und auf einmal sind sie weg. Ein vergehendes Kunstwerk. Ein Schatz für den Augenblick. Wunderbar. Einzigartig. – Wie Sie. Ja, ich meine Sie! Sie sind auch ein Kunstwerk, aus dem Atem Gottes entstanden. Auch Sie bringen Farbe in die Welt. Auch Sie werden und vergehen und sind doch zeit Ihres Lebens ein Schatz.

Gott gab dir Atem.
Sein Atmen ließ dich wachsen und gedeihen.
Du bist lebendig.
Du kannst pusten.
Sieh nur, was für schöne Seifenblasen du entstehen lassen kannst.
Ein kleines Wunder sind diese Seifenblasen.
Wunderbar hat Gott auch dich gemacht.
Gott zaubere ein Lächeln auf deine Lippen.
Gott mache es dir die Leichtigkeit der Seifenblasen, wenn es mal schwer wird.
Gott schenke dir offene Augen für besondere Momente.
Gott segne das Kind in dir.
Gott lasse es bunt leuchten in deinem Leben.
Heute. Morgen. Und immer. Amen.

Es grüßt Sie herzlich

Ihr Pfarrer Hartmut Görler

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