Hilfswerk „Kirche in Not“ zeigt Schau zum Thema Christenverfolgung in Schwerte

Ab Freitag, dem 24. Januar 2020, ist im Johanneshaus in Schwerte die Ausstellung „Verfolgte Christen weltweit“ des internationalen katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“ zu sehen. 

In der Schau werden einige Länder vorgestellt, in denen Christen besonders unter Diskriminierung, Unterdrückung und Verfolgung leiden. Die Ausstellung erläutert in kurzen Texten maßgebliche Ursachen der Christenverfolgung und zeigt in eindrucksvollen Bildern, wie Christen trotz Verfolgung treu zum Glauben stehen und das kirchliche Leben in den jeweiligen Ländern blüht. Das Hilfswerk „Kirche in Not“ setzt sich insbesondere für unterdrückte und verfolgte Christen ein. 

Wie aktuell das Thema „Christenverfolgung“ ist, zeigen Beispiele aus Nigeria, wo es wiederholt zu Angriffen auf Kirchen und Gläubige kommt. Seit 2009 verübt dort die islamistische Terrorgruppe „Boko Haram“ vor allem im Nordosten des Landes gezielt Anschläge auf Kirchen und kirchliche Einrichtungen. Sie verfolgt das Ziel, in Nigeria einen islamischen Gottesstaat zu errichten, und will dazu alle christlichen Spuren auf nigerianischem Boden auslöschen. Millionen sind vor dem Terror auf der Flucht. 

Aber auch in anderen Teilen der Welt können Christen ihren Glauben nur unter Gefahren und großen Einschränkungen leben, wie zum Beispiel in China oder Pakistan. Hier hat vor allem der Fall um die Katholikin Asia Bibi weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Sie war wegen mutmaßlicher Beleidigung des Propheten zum Tod verurteilt worden und wurde erst nach achtjähriger Gefangenschaft freigesprochen. 

Das Christentum im Irak und in Syrien droht nach jahrelangem Terror und Krieg sogar auszusterben, viele Christen sind auf der Flucht oder leben in Flüchtlingslagern – in einer Region, in der die Wurzeln des Christentums bis in die Zeit der Urkirche zurückreichen.

Der Eintritt zu der Ausstellung ist frei. Spenden für die Arbeit des Hilfswerks „Kirche in Not“ helfen mit, das Christentum besonders im Nahen Osten vor dem vollständigen Verschwinden zu bewahren. 

Die Ausstellung kann bis zum Aschermittwoch, 26. Februar 2020, besichtigt werden. 

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